Im Mohnfeld

Manchmal habe ich ein Konzept von einem Bild im Kopf, zuerst eher diffus und noch sehr unkonkret, was die Umsetzung angeht. Irgendwann ist es dann soweit gereift, dass ich mich daran wage. Manchmal kommt aber auch der Zufall dazu und aus dem überlegten Konzept wird etwas ganz anderes, als ursprünglich gedacht.

Am Pfingstwochenende waren wir in Mecklenburg und auf der Fahrt zu unserem Ziel kamen wir an einem ganzen Feld voller Mohnblumen vorbei. Ich glaube, ich habe hier schon geschrieben, wie sehr es mir Mohnblumen angetan haben. Nun ein ganzes Feld davon vor mir zu haben, das war schon ein besonders Erlebnis. Rot, soweit das Auge reicht. Also – schnell die Kamera gezückt, das Töchterchen ins Feld komplimentiert und los ging es mit dem Fotografieren. Doch dann fiel mir recht schnell mein Bild im Kopf wieder ein.

„Kannst Du erkennen, wie bunt die Welt ist?“
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Gerstenfelder

Jedes Jahr, wenn der Sommer näher kommt, freue ich mich aufs Neue über die wogenden Gerstenfelder. Die langen Grannen wirken dann oft wie ein weiches Fell und ich möchte gern mit den Händen über dieses Fell streichen.

Gerste
Gerstenfeld aus kurzer Distanz

Leider klappt das dann irgendwie nicht so gut, wenn man dann direkt am Feldrand steht. Aus kurzer Distanz verschwindet der „Felleffekt“ leider einfach wieder. Dennoch liebe ich es immer wieder , Gerstenfelder zu fotografieren.

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Schnittlauch mit Bokeh

Heute hat mich einmal wieder die Experimentierlust gepackt und ich habe das alte Orestor 100mm 1:2.8 von Meyer Optik Görlitz an meine neue Canon EOS RP geschraubt. Dafür benötigt man natürlich einen Adapter, um das Objektiv mit dem M42-Gewinde an die Canon zu bringen.

Zusätzlich habe ich auch noch einen M42-Zwischenring zwischen Kamera und Objektiv gesetzt. Das ohnehin schon wunderbare Bokeh des Orestors bekommt damit noch einmal einen ganz anderen Charakter. Spitzlichter im Hintergrund werden bei Offener Blende als große sehr runde Lichtkreise abgebildet.

Schnittlauch mit runden Spitzlichtern im Bokeh
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Ostsee bei Heiligenhafen

Ende März gönnten wir uns ein Familien-Wochenende in Heiligenhafen. Wir waren zum ersten Mal dort und ich muss sagen – die Ostsee zeigt sich dort von ihrer schönsten Seite.

Ostsee – Langzeitbelichtung ca. 2 min

Da wir über Nacht dort blieben, hatte ich also die Gelegenheit, ohne lange Anfahrt zum Sonnenaufgang ans Meer zu kommen. Also wurde der Wecker gestellt (5:25 Uhr) und pünktlich an den Strand gegangen.

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Hamburg & die Hafencity

Ende Februar habe ich mir endlich einmal wieder die Zeit nehmen können, einfach ein wenig früher Feierabend zu machen und mit der Kamera durch Hamburgs City und die Hafencity zu ziehen und mich ein wenig in Straßenfotografie zu üben.

Hamburg St. Pauli

Dieses Mal hatte ich die Canon 6D in der Hand, die meisten Bilder sind mit dem 35er Objektiv entstanden, ich hatte aber auch eine 50mm-Linse dabei.

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Experimente mit Eis

An unserem Gartenzaun hing seit Monaten ein Luftballon, aus dem sämtliche Luft entwichen war und der sich über die zeit mit Regenwasser gefüllt hatte. Nachdem es nun ein paar Tage Frost gegeben hatte, brachte meine Tochter ein wunderschön geformtes „Ei“ aus Eis zur Haustür, das sie dem Luftballon „entnommen“ hatte. Die eingeschlossenen Luftblasen weckten sofort mein Interesse und am Abend wurde das Eis mit Hilfe eines Teelichts beleuchtet und fotografiert:

Eis
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Bubbles oder was heißt eigentlich „Bokeh“?

Manche Objektivkonstruktionen sorgen durch ihre Blendenform oder ihren optischen Aufbau für ein außergewöhnliches Bokeh. Mit dem Begriff „Bokeh“ bezeichnet der Fotograf die Anmutung des Bildes in unscharfen Bereichen. Zum Beispiel ist es bei Portraitaufnahmen oft gewünscht, dass der Hintergrund besonders weich gezeichnet erscheint. Alles, was vom eigentlichen Motiv ablenkt, soll in einem möglichst ruhigen, gleichmäßigen Bokeh versinken.

„Seifenblasen“-Bokeh
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Alte Harburger Elbbrücke

Manchmal hat man ein Bild im Kopf und wartet nur auch die richtige Gelegenheit, es auch fotografisch umzusetzen. So geht es mir schon seit längerem mit der Alten Harburger Elbbrücke. Dieses Ende des 19. Jh errichtete Bauwerk fasziniert mich, seit ich es zum ersten Mal gesehen habe.

Ich wünsche mir seit langem, diese Brücke im Nebel zu fotografieren. Ich habe schon mehrfach Anläufe unternommen, aber leider nie die perfekten Bedingungen vorgefunden. die ich mir vorgestellt habe.

Alte Harburger Elbbrücke
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Blutmond

Wohl fast jeder, der sich für Fotografie interessiert, wird sich gedanklich damit beschäftigt haben, den Blutmond im Juli 2018 abzubilden. Hier ist meine Variante: fotografiert mit der EOS 7D II und 250 mm Brennweite.

Blutmond im Juli 2018

Ich hatte das Glück, mich in dieser Nacht im ländlichen Mecklenburg aufzuhalten, so dass „Blutmond“ weiterlesen

Harburger Hafen mit dem Pentacon 50mm f/1.8

Es muss nicht immer neu sein. Alte Objektive aus der analogen Zeit üben auch heute noch Ihren Reiz aus und beweisen immer noch, dass man mit ihnen gute Fotos machen kann. An der analogen Kamera, um einen Film zu belichten, aber auch adaptiert an der Digitalen.

Kai im Harburger Hafen

Spiegellose Systemkameras sind für den Einsatz alter Objektive mit manuellem Fokus besonders gut geeignet, bringen sie doch meist Fokussierhilfen wie focus peaking oder eine Fokus-Lupe mit.

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